Teefilter benutzen - ja oder nein?

 

In unserem ständigen Bemühen, unser Angebot zu verbessern, haben wir jetzt entschieden, keine Papierfilter mehr anzubieten.

Das könnte nun die Frage aufwerfen, wie man denn dann Tee kochen soll. Die Nutzung von Baumwollnetzen und Papierfiltertüten scheint manchem Teetrinker geradezu unausweichlich notwendig. Aber, es war ja auch vor der Erfindung dieser „neumodischen“, vermeintlich zeitsparenden Erzeugnisse möglich, einen wohlschmeckenden Tee zu kochen.

Wer gerne hochwertige japanische Grüntees oder feinste Oolongtees und Pu Erh Tees aus China genießt, kennt sich vermutlich mit der Zubereitung seiner Sorten in kleinen Tonkännchen bereits aus. Das ist aber nochmal eine ganz andere Sache. Hier soll es um die Zubereitung in einer ganz „normalen“ Teekanne gehen.

Und so geht es:

Sie brauchen zwei Kannen. Eine Kanne, in der der Tee dann serviert wird und eine Kanne, in der der Tee aufgegossen wird. Dabei kann die Kanne zum Aufgießen eine ganz einfache Kanne sein. Es tut sogar eine simple Kaffeemaschinen-Glaskanne. Und natürlich brauchen Sie ein Sieb, durch das Sie den Tee von der Aufgusskanne in die Servierkanne umgießen, um den Aufguss von den Blättern zu befreien.

  1. Teeblätter in die Aufgusskanne geben
  2. heißes oder kochendes Wasser draufgießen
  3. ziehen lassen
  4. Aufguss von der Aufgusskanne durch ein möglichst feines Sieb in die Servierkanne umgießen
  5. fertig

Und das Wunderbare:

Ein Tee, der frei schwimmend zubereitet wurde, übertrifft geschmacklich eigentlich immer den in Papier- oder Stofffiltern zubereiteten Tee. Es ist wirklich ganz einfach!

Und für das Geld, das Sie jetzt durch den Nichtkauf von Teefiltern einsparen, können Sie sich noch hochwertigeren Tee gönnen!