Japanischer Grüntee

Japanischer Grüntee ist ein wunderschönes Getränk

Sein frischer grüner Duft mit feiner Süße — seine floureszierend-grünliche Tassenfarbe — ein Hochgenuss! In Japan wurde die Teekultur verfeinert. Ob schwerer, süßer Gyokuro, spritzig frischer Sencha oder traditioneller Matcha — immer ist es ein besonderes Geschmackserlebnis, welches die Teegenießenden aus dem Alltag entführt und Ruhe und Gelassenheit schenkt.


Shincha 2021

Erster japanischer Frühlingstee des Jahres — SHINCHA SAISON 2021

Als Shin-Cha wird der neue Tee des Jahres bezeichnet. Nichts anderes bedeutet auch der Begriff: Shin=neu, Cha=Tee.

Die neue Ernte-Saison beginnt in Japan Ende April, Anfang Mai. Der genaue Zeitpunkt des Erntebeginns ist natürlich Jahr für Jahr von den Wetterbedingungen abhängig. Die Teepflanze benötigt ein paar Tage, um neue Triebe zu bilden. Sobald die Triebe die richtige Erntereife erreicht haben, geht es los. Innerhalb eines Tages werden die Felder, die für den Shincha ausgewählt wurden, beerntet und die Blätter werden in der Teefabrik vollständig verarbeitet. Dieser Tee gelangt dann schnellstmöglich auf den Markt und wird nur für eine kurze Zeit angeboten, da danach im Laufe der Zeit die weiteren neuen Ernten auf den Markt kommen, welche dann üblicherweise nicht mehr als Shincha bezeichnet werden.

Nicht nur in Japan wird Jahr für Jahr die Ankunft des frischen neuen Tees, des Shincha, erwartet. Es ist immer eine spannende Sache: wie wird die neue Ernte wohl ausfallen? Shincha ist nicht immer lieferbar, bitte beachten Sie dies bei Ihrem Einkauf und bevorraten Sie sich gegebenenfalls.

Der Shincha 2021 ist jetzt lieferbar! Genießen Sie jetzt den neuen Tee des Jahres!

Tamaryokucha und Kamairicha, japanischer Grüntee

Tamaryokucha und Kamairicha

Tamaryokucha, auch bekannt als Guricha, ist nicht zur typischen Form eines Sencha oder Gyokuro gerollt, sondern hat eher das Erscheinungsbild kleiner Perlen oder Locken, den Tamagata. Daher der Name des Tees.

Es gibt zwei verschiedene Arten des Tamaryokucha:

Die modernere Methode, Mushi-sei: Der Tee wird gedämpft und dann in speziellen Öfen (Kama), bzw. Trommeln getrocknet. Frischer, blumiger Charakter.

Die traditionelle Methode Kama-iri-sei, die sich aus der chinesischen Methode der Grünteeproduktion entwickelt hat: Der Tee wird in Trommeln oder Pfannen erhitzt und dann in speziellen Öfen (Kama) getrocknet. Dieser sogenannte Kamairi-Cha hat einen Charakter, der ihn vom Sencha unterscheidet: leichte Kastanienröstnote. Er ähnelt ein wenig dem traditionellen chinesischen Grüntee. Kamairi-Cha ist heute selten, da hauptsächlich die moderne Variante des Tamaryokucha hergestellt wird.

Sowohl das Dämpfen nach der japanischen Methode oder Erhitzen nach der chinesischen Methode erfüllen den gleichen Zweck, die Oxidation, bzw. Fermentation des frischen Teeblattes zu verhindern, wie bei allen anderen Grünteesorten auch.

Marimo Tea

Tee von Marimo aus den besten Teeanbauregionen Japans

Marimo steht für Tees aus kontrolliert ökologischem Anbau und langfristige enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Teebauern, bzw. teeproduzierenden Familien.

Keiko, grüner Tee - Kabusecha, Kagoshima

KEIKO-Kabuse Cha — beschattet gewachsener Tee

Die Beschattung der echten Teepflanze zur Steigerung der Qualität hat in Japan eine lange Tradition. Ursprünglich wurde der Gyokuro weitgehend vollständig vom direkten Sonnenlicht abgeschattet. In diesem Jahrhundert wurde dann die Halbbeschattung entwickelt. In der Region Kagoshima im Süden Japans mit ihrem noch tätigen Vulkan „Sakurajima“ werden die Teesträucher in guten Anbaulagen seit jeher mit speziellen Netzen beschattet. Die Netze werden von Hand aufgelegt und lassen noch die Hälfte des Sonnenlichtes durch. Der Aufwuchs im Halbschatten kommt den natürlichen Lichtbedingungen des wilden Teestrauches am nächsten. Halbschatten-Tee bildet mehr Wirkstoffe und ein besonders duftig-frisches Aroma. Genießen Sie Keiko-Tee in einer ruhigen Teestunde und erfreuen Sie sich an dem wunderbaren Duft dieser Tees. Die KEIKO-Grüntees stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau.

Gyokuro, japanischer Schatten-Grüntee

Gyokuro ist eine Spezialität aus Japan

Gyokuro kennzeichnet ein langes Wachstum der Teeblätter vor der Ernte unter starker Beschattung, was zu einem reduzierten Catechingehalt führt. Im Frühjahr werden die Teesträucher etwa drei Wochen vor der Ernte mit schwarzen Netzen oder Reisstrohmatten beschattet, so daß die Pflanze in den Blättern einen hohen Chlorophyll- und Koffeingehalt, aber weniger Catechine entwickelt. Bei richtiger Zubereitung sind diese Tees äußerst intensiv im Geschmack, eher mild aber mit einer feiner Bitterkeit und ausgeprägter Süße und Umami. Gyokuro zählt zu den teuersten Grüntees überhaupt. Eine richtige Zubereitung, hinsichtlich Wassertemperatur, Ziehzeit und Dosierung ist wichtig, da nur so die besonderen geschmacklichen Eigenschaften des Gyokuro herauskommen.

Matcha, japanisches Grüntee-Pulver

Pulvertee für die Teezeremonie, zum Genießen und für viele Grünteerezepte

Grüner japanischer Tee lädt durch seine spezielle Art zum Meditieren und ruhigem Nachsinnen ein. Schon seit langer Zeit ist der zu Pulver gemahlene Tee, der Tee für „Cha Do“ „den Weg des Tees“, besser bekannt als Teezeremonie. Matcha wird aus dem speziell produzierten Tencha hergestellt. Die Teeblätter für den Tencha (nicht mit Sencha zu verwechseln) wachsen abgeschattet, wie der Gyokuro. Dadurch erhöht sich der Anteil der Inhaltsstoffe, die den Tee süßlicher schmecken lassen. Bevor der Tee gemahlen wird, werden die kleine Blattrippen und Stengelteilchen entfernt.

Neben der Herstellung von Matcha aus Tencha, gibt es auch Teegärten, die eine andere Produktionsweise bevorzugen: nämlich das Ernten von sehr feinem Blattgut — junge Triebe — deren Blattrippen so fein sind, dass das Blatt problemlos zu feinstem Pulver gemahlen werden kann. So entsteht ein Matcha nach einer Methode die, historisch betrachtet, viel früher üblich war, als die Herstellung aus Tencha.

Bei uns finden Sie eine große Auswahl feinster, edler Matcha-Sorten.

Grüner Tee aus Hoshino (Fukuoka, Yame)

Das Dorf Hoshino

Das Dorf Hoshino, jap. „Sternenfeld“, mit ca. 3500 Einwohnern blickt auf eine 800-jährige Tee-Tradition zurück. Die hügelige Landschaft ist wegen der Beschaffenheit des Bodens aber auch aus klimatischen Gründen ideal für den Teeanbau geeignet. Sanfte Morgennebel bedecken die hügeligen Teegärten, die von einem der reinsten Quellwasser Japans gespeist werden. Hier findet man noch im Frühsommer Glühwürmchen („Hotaru“), ein sicheres Zeichen für die Unberührtheit und Reinheit der Natur. Die Klarheit und Sauberkeit der Luft erlaubt seit altersher die Beobachtung der Gestirne.

Sencha, japanischer Grüntee

Sencha, die wichtigste japanische Teeart

Ist heutzutage die wichtigste Teeart, die in Japan produziert wird. Sencha wird in allen Anbauregionen Japans produziert. Es gibt zwei Haupterntezeiten, den First Flush Ende April/Anfang Mai und den Second Flush Mitte Mai/Anfang Juni. Etwa 70 % der Ernte sind First Flush Tees.

Sencha hat eine große geschmackliche Vielfalt zu bieten. Je nach Ernteregion, Art der eingesetzten Pflanzenvarietät und der Weiterverarbeitung des Tees, gibt es viele Feinheiten zu entdecken. Vom einfachen herben Sencha bis zum feinsten tiefgrünen First Flush Sencha aus der Frühjahrspflückung ist es ein langer Weg. Wir bieten Ihnen bevorzugt die edlen Spitzentees an. Geniessen Sie!

Grüner Tee aus Kyushu

Kyushu ist die südwestliche Hauptinsel Japans

Hier finden sich diverse Teeanbaugebiete, wie zum Beispiel Miyazaki, Yame, Kumamoto und Kagoshima mit den Teeregionen Yakushima, Chiran und der Bergregion Kirishima.

Die Tees wachsen in der Region Kirishima unter idealen Bedingungen in mittleren Höhenlagen, vom Morgennebel umgeben, bei mildem Sonnenschein. Hier produzieren die Familien Matsumoto, Watanabe, Nishi, Sakamoto und Hayashi wunderbare Tees. Verschiedene Pflanzenvarietäten werden angebaut, wie etwa Yabukita, Yutaka Midori, Oku Midori, Yutaka Midori. Vom feinsten Frühjahrssencha bis zum einfachen Bancha, sowie edler Tamaryokucha und Gyokuro. In Kumamoto im Teegarten Sakura-no-En baut Familie Matsumoto ihren Tee an. Und in Miyazaki ist Familie Morimoto mit dem ökologischen Anbau wunderbaren Grüntees beschäftigt.

Grüntee aus Kyushu, Kagoshima, Kirishima

Tee aus Kirishima/Kagoshima

Die Tees wachsen in der Region Kirishima unter idealen Bedingungen in mittleren Höhenlagen, vom Morgennebel umgeben, bei mildem Sonnenschein. Hier produzieren die Familien Nishi, Sakamoto und Hayashi wunderbare Tees. Verschiedene Pflanzenvarietäten werden angebaut, wie etwa Yabukita, Yutaka Midori, Oku Midori, Yutaka Midori. Vom feinsten Frühjahrssencha bis zum einfachen Bancha, sowie edler Tamaryokucha und Gyokuro.

Kagoshima ist berühmt für seinen Kabusecha. Die Teesträucher werden eine gewisse Zeit lang durch spezielle Netze beschattet, etwa ein bis zwei Wochen sind es in der Regel. So wird die direkte Sonneneinstrahlung reduziert und dadurch verändert sich das Verhältnis der Inhaltsstoffe zueinander, die die Teepflanze in den Blättern bildet. Der Tee wird geschmacklich milder und die süßeren Komponenten, sowie der besondere Umami-Charakter, treten in den Vordergrund.

Grüner Tee aus Kyoto, Uji

Teeanbaugebiet Uji, gelegen in der Präfektur Kyoto

Uji ist besonders für seinen Matcha berühmt. Auch edelster Gyokuro und feinste Senchasorten werden hier produziert.

Grüner Tee aus Kumamoto

Tee aus Kumamoto

Die Präfektur Kumamoto, mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt, liegt in zentraler Lage auf der südwestlichen Insel Kyushu. Kumamoto ist wegen seiner günstigen klimatischen Lage das flächenmässig viertgrößte Teeanbaugebiet Japans und wird dominiert von dem gelegentlich aktiven Vulkan Aso. Die vulkanische Erde Kumamotos ist ideal für den ökologischen Teeanbau. Klare Bäche, frische Luft und der Anbau in den auf etwa 600 m hoch gelegenen Teefelder bringen einen sehr aromatischen Tee hervor.

Bancha, Genmaicha, Houjicha

Bancha, Houjicha (gerösteter Tee), Genmaicha (Grüntee mit Reis)

Bancha ist ein einfacher aber guter, leichter japanischer Grüntee. Außerdem gibt es interessante Mischungen mit Reis und/oder mit japanischem Pulvertee. Der geröstete Houjicha wird gerne zu fettigen/öligen Speisen, aber auch allgemein zum Essen getrunken.

Grüner Tee aus Mie

Die Präfektur Mie liegt im Westen der Hauptinsel Honshu

Die unmittelbare Nähe zum Pazifischen Ozean sorgt für ein mildes Klima im Landesinneren. Hier hat auch Familie Hayashi ihren Teegarten, welchen Sie ohne Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel bewirtschaftet. Familie Hayashi dämpft ihre Tees länger als normalerweise üblich, aber nicht solange wie einen Fukamushi-Cha.

Grüner Tee aus Nara

Yamatocha aus Nara

Die Präfektur Nara liegt auf der Hauptinsel Honshu. In der Präfektur Nara findet man eine bergige Region aus der der „Yamatocha“ stammt.

Grüner Tee aus Miyazaki

Teeanbauregion Miyazaki

Das Teeanbaugebiet Miyazaki, liegt auf der südlichen Halbinsel Kyushu. Die durch Ihren Kabuse-Cha wohl bekanntere Nachbarpräfektur ist Kagoshima. Aus Miyazaki stammen unter anderem die Tees der Familie Morimoto. Die Tees von Morimotos Teegärten werden nach ökologischen Richtlinien angebaut. Neben feinsten Frühjahrstees gibt es auch hervorragende Tees aus der Sommerernte und spezielle Tees wie den Go-En, einen Tamaryokucha, sowie hervorragende Matchaqualitäten.

Grüner Tee aus Saga, Ureshino

Tee aus Ureshino

Die Region Ureshino in der Präfektur Saga ist bekannt für Tamaryokucha.

Grüner Tee aus Shizuoka

Edler Tee aus der Präfektur Shizuoka

Shizuoka ist das größte und bedeutendste Teeanbaugebiet Japans. Hier werden aber nicht nur die Tees aus Shizuoka selbst verarbeitet, sondern auch aus praktisch allen Anbauregionen Japan. Bodenbeschaffenheit, Klima und Lage sind ideal für den Teeanbau in Shizuoka. Seit Jahrhunderten wird in hier Tee angebaut. Seine führende Position hat Shizuoka jedoch erst nach der Öffnung Japans in der Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht.

japanischer Tee | 1 kg Packungen

1 kg Packungen

Japanischer Tee in 1 kg Packungen.

Aracha, japanischer Grüntee

Aracha

Aracha ist noch nicht vollständig verarbeiteter Tee, sogenannter Rohtee. Gemeint sind damit aber nicht die frischen noch gar nicht verarbeiteten Teeblätter, sondern ein verarbeiteter Tee, bei dem lediglich die letzten Verarbeitungsschritte nicht ausgeführt wurden. Aracha (japanisch) bedeutlich wörtlich übersetzt: rauher Tee oder Rohtee.