Japanischer Grüntee

Japanischer Grüntee ist ein wunderschönes Getränk. Sein frischer grüner Duft mit feiner Süße — seine floureszierend-grünliche Tassenfarbe — ein Hochgenuss!

In Japan wurde die Teekultur verfeinert. Ob schwerer, süßer Gyokuro, spritzig frischer Sencha oder traditioneller Matcha — immer ist es ein besonderes Geschmackserlebnis, welches die Teegenießenden aus dem Alltag entführt und Ruhe und Gelassenheit schenkt.


Tamaryokucha und Kamairicha, japanischer Grüntee

Tamaryokucha, auch bekannt als Guricha, ist nicht zur typischen Form eines Sencha oder Gyokuro gerollt, sondern hat eher das Erscheinungsbild kleiner Perlen oder Locken, den Tamagata. Daher der Name des Tees.

Es gibt zwei verschiedene Arten des Tamaryokucha.

  • Die modernere Methode Mushi-sei: Der Tee wird gedämpft und dann in speziellen Öfen (Kama), bzw. Trommeln getrocknet. Frischer, blumiger Charakter.
  • Die traditionelle Methode Kama-iri-sei, die sich aus der chinesischen Methode der Grünteeproduktion entwickelt hat: Der Tee wird in Trommeln oder Pfannen erhitzt und dann in speziellen Öfen (Kama) getrocknet. Dieser sogenannte Kamairi-Cha hat einen Charakter, der ihn vom Sencha unterscheidet: leichte Kastanienröstnote. Er ähnelt ein wenig dem traditionellen chinesischen Grüntee. Kamairi-Cha ist heute selten, da hauptsächlich die moderne Variante des Tamaryokucha hergestellt wird.

Kyoko, grüner Tee aus Shizuoka

Hinter der Tee-Serie „KYOKO“ verbirgt sich nicht nur eine Tee-Erfahrung von mehreren Jahrzehnten, sondern auch das geballte Wissen und Können einer gesamten Teeregion, Shizuoka, von mehreren Jahrhunderten. Diese Tees wurden ausgewählt, um Ihnen höchsten Japan-Tee-Genuss zu bieten. Ein Tee aus der Teepflanzenvarietät „Oku Midori“ — Best Friend, dann ein Spitzen-Sencha aus Umegashima — Sencha „Sunday Morning“, sowie eine äußerst beliebte Tee-Komposition: „Daily Delight“, wohinter sich ein Sencha mit Matcha verbirgt. Diese Tee-Serie bietet Ihnen somit höchsten Japan-Grüntee-Genuss, egal ob für den täglichen Gebrauch oder als gelegentliches Highlight.

Marimo Tea

Tee von Marimo aus den besten Teeanbauregionen Japans. Marimo steht für Tees aus kontrolliert ökologischem Anbau und langfristige enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Teebauern, bzw. teeproduzierenden Familien.

Keiko, grüner Tee - Kabusecha, Kagoshima

Keiko-Kabuse Cha - Halb-Schatten-Tee: Die Beschattung der echten Teepflanze zur Steigerung der Qualität hat in Japan eine lange Tradition. Ursprünglich wurde der Gyokuro weitgehend vollständig vom direkten Sonnenlicht abgeschattet. In diesem Jahrhundert wurde dann die Halbbeschattung entwickelt. In der Region Kagoshima im Süden Japans mit ihrem noch tätigen Vulkan „Sakurajima“ werden die Teesträucher in guten Anbaulagen seit jeher mit speziellen Netzen beschattet. Die Netze werden von Hand aufgelegt und lassen noch die Hälfte des Sonnenlichtes durch. Der Aufwuchs im Halbschatten kommt den natürlichen Lichtbedingungen des wilden Teestrauches am nächsten. Halbschatten-Tee bildet mehr Wirkstoffe und ein besonders duftig-frisches Aroma. Genießen Sie Keiko-Tee in einer ruhigen Teestunde und erfreuen Sie sich an dem wunderbaren Duft dieser Tees. Die KEIKO-Grüntees stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau.

Gyokuro, japanischer Schatten-Grüntee

Gyokuro ist eine Spezialität aus Japan. Gyokuro kennzeichnet ein langes Wachstum der Teeblätter vor der Ernte unter starker Beschattung, was zu einem reduzierten Catechingehalt führt. Im Frühjahr werden die Teesträucher etwa drei Wochen vor der Ernte mit schwarzen Netzen oder Reisstrohmatten beschattet, so daß die Pflanze in den Blättern einen hohen Chlorophyll- und Koffeingehalt, aber weniger Catechine entwickelt. Bei richtiger Zubereitung sind diese Tees äußerst intensiv im Geschmack, eher mild aber mit einer feiner Bitterkeit und ausgeprägter Süße und Umami. Gyokuro zählt zu den teuersten Grüntees überhaupt. Eine richtige Zubereitung, hinsichtlich Wassertemperatur, Ziehzeit und Dosierung ist wichtig, da nur so die besonderen geschmacklichen Eigenschaften des Gyokuro herauskommen.

Matcha, japanisches Grüntee-Pulver

Pulvertee für die Teezeremonie und für viele Grünteerezepte. Grüner japanischer Tee lädt durch seine spezielle Art zum Meditieren und ruhigem Nachsinnen ein. Schon seit langer Zeit ist der zu Pulver gemahlene Tee, der Tee für „Cha Do“ „den Weg des Tees“, besser bekannt als Teezeremonie. Matcha wird aus dem speziell produzierten Tencha hergestellt. Die Teeblätter für den Tencha (nicht mit Sencha zu verwechseln) wachsen abgeschattet, wie der Gyokuro. Dadurch erhöht sich der Anteil der Inhaltsstoffe, die den Tee süßlicher schmecken lassen. Bevor der Tee gemahlen wird, werden die kleine Blattrippen und Stengelteilchen entfernt.

Neben der Herstellung von Matcha aus Tencha, gibt es auch Teegärten, die eine andere Produktionsweise bevorzugen: nämlich das Ernten von sehr feinem Blattgut — junge Triebe — deren Blattrippen so fein sind, dass das Blatt problemlos zu feinstem Pulver gemahlen werden kann. So entsteht ein Matcha nach einer Methode die, historisch betrachtet, viel früher üblich war, als die Herstellung aus Tencha.

Bei uns finden Sie eine große Auswahl feinster, edler Matcha-Sorten.

Grüner Tee aus Hoshino (Fukuoka, Yame)

Das Dorf Hoshino, jap. „Sternenfeld“, mit ca. 3500 Einwohnern blickt auf eine 800-jährige Tee-Tradition zurück. Die hügelige Landschaft ist wegen der Beschaffenheit des Bodens aber auch aus klimatischen Gründen ideal für den Teeanbau geeignet. Sanfte Morgennebel bedecken die hügeligen Teegärten, die von einem der reinsten Quellwasser Japans gespeist werden. Hier findet man noch im Frühsommer Glühwürmchen („Hotaru“), ein sicheres Zeichen für die Unberührtheit und Reinheit der Natur. Die Klarheit und Sauberkeit der Luft erlaubt seit altersher die Beobachtung der Gestirne.

Hier ist auch die Stelle, wo heute noch der Hoshino Dento Hongyokuro hergestellt wird, unverändert im Anbau und der Produktion. Während der Zeit der Beschattung, von ca. 20 Tagen, wird durch die dann üblichen Regenfälle ein Teil der Strohabdeckung durch Wasser gelöst und fällt oder fließt auf die Teepflanzen, ein sehr gewünschter Effekt, der in einer besonderen Geschmacksvariante des Gyokuro resultiert, eben dem Hoshino Dento Hongyokuro.

Sencha, japanischer Grüntee

Die Hauptproduktion der japanischen Tees ist der Sencha. Vom einfachen herben Sencha bis zum feinsten tiefgrünen First Flush Sencha aus der Frühjahrspflückung ist es ein langer Weg. Wir bieten Ihnen bevorzugt die edlen Spitzentees an. Geniessen Sie!

Grüner Tee aus Kyushu

Kyushu ist die südwestliche Hauptinsel Japans. Hier finden sich diverse Teeanbaugebiete, wie zum Beispiel Miyazaki, Yame, Kumamoto und Kagoshima mit den Teeregionen Yakushima, Chiran und der Bergregion Kirishima.

Die Tees wachsen in der Region Kirishima unter idealen Bedingungen in mittleren Höhenlagen, vom Morgennebel umgeben, bei mildem Sonnenschein. Hier produzieren die Familien Matsumoto, Watanabe, Nishi, Sakamoto und Hayashi wunderbare Tees. Verschiedene Pflanzenvarietäten werden angebaut, wie etwa Yabukita, Yutaka Midori, Oku Midori, Yutaka Midori. Vom feinsten Frühjahrssencha bis zum einfachen Bancha, sowie edler Tamaryokucha und Gyokuro. In Kumamoto im Teegarten Sakura-no-En baut Familie Matsumoto ihren Tee an. Und in Miyazaki ist Familie Morimoto mit dem ökologischen Anbau wunderbaren Grüntees beschäftigt.

Grüntee aus Kyushu, Kagoshima, Kirishima

Die Tees wachsen in der Region Kirishima unter idealen Bedingungen in mittleren Höhenlagen, vom Morgennebel umgeben, bei mildem Sonnenschein. Hier produzieren die Familien Nishi, Sakamoto und Hayashi wunderbare Tees. Verschiedene Pflanzenvarietäten werden angebaut, wie etwa Yabukita, Yutaka Midori, Oku Midori, Yutaka Midori. Vom feinsten Frühjahrssencha bis zum einfachen Bancha, sowie edler Tamaryokucha und Gyokuro.

Kagoshima ist berühmt für seinen Kabusecha. Die Teesträucher werden eine gewisse Zeit lang durch spezielle Netze beschattet, etwa ein bis zwei Wochen sind es in der Regel. So wird die direkte Sonneneinstrahlung reduziert und dadurch verändert sich das Verhältnis der Inhaltsstoffe zueinander, die die Teepflanze in den Blättern bildet. Der Tee wird geschmacklich milder und die süßeren Komponenten, sowie der besondere Umami-Charakter, treten in den Vordergrund.

Grüner Tee aus Kyoto, Uji

Das Anbaugebiet Uji, gelegen in der Präfektur Kyoto, ist besonders für seinen Matcha berühmt. Auch edelster Gyokuro und feinste Senchasorten werden hier produziert.

Grüner Tee aus Kumamoto

Die Präfektur Kumamoto, mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt, liegt in zentraler Lage auf der südwestlichen Insel Kyushu. Kumamoto ist wegen seiner günstigen klimatischen Lage das flächenmässig viertgrößte Teeanbaugebiet Japans und wird dominiert von dem gelegentlich aktiven Vulkan Aso. Die vulkanische Erde Kumamotos ist ideal für den ökologischen Teeanbau. Klare Bäche, frische Luft und der Anbau in den auf etwa 600 m hoch gelegenen Teefelder bringen einen sehr aromatischen Tee hervor.

Bancha, Genmaicha, Houjicha

Bancha, Houjicha (gerösteter Tee), Genmaicha (Grüntee mit Reis): Bancha ist ein einfacher, leichter japanischer Grüntee. Außerdem gibt es interessante Mischungen mit Reis und/oder mit japanischem Pulvertee. Der geröstete Houjicha wird gerne zu öligen Speisen getrunken.

Grüner Tee aus Mie

Die Präfektur Mie liegt im Westen der Hauptinsel Honshu. Die unmittelbare Nähe zum Pazifischen Ozean sorgt für ein mildes Klima im Landesinneren. Hier hat auch Familie Hayashi ihren Teegarten, welchen Sie ohne Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel bewirtschaftet. Familie Hayashi dämpft ihre Tees länger als normalerweise üblich, aber nicht solange wie einen Fukamushi-Cha.

Grüner Tee aus Nara

Die Präfektur Nara liegt auf der Hauptinsel Honshu. In der Präfektur Nara findet man eine bergige Region aus der der „Yamatocha“ stammt.

Grüner Tee aus Miyazaki

Das Teeanbaugebiet Miyazaki, liegt auf der südlichen Halbinsel Kyushu. Die durch Ihren Kabuse-Cha wohl bekanntere Nachbarpräfektur ist Kagoshima. Aus Miyazaki stammen unter anderem die Tees der Familie Morimoto. Die Tees von Morimotos Teegärten werden nach ökologischen Richtlinien angebaut. Neben feinsten Frühjahrstees gibt es auch hervorragende Tees aus der Sommerernte und spezielle Tees wie den Go-En, einen Tamaryokucha, sowie hervorragende Matchaqualitäten.

Grüner Tee aus Saga, Ureshino

Die Region Ureshino in der Präfektur Saga ist bekannt für Tamaryokucha.

Grüner Tee aus Shizuoka

Shizuoka ist das größte und bedeutendste Teeanbaugebiet Japans. Hier werden aber nicht nur die Tees aus Shizuoka selbst verarbeitet, sondern auch aus praktisch allen Anbauregionen Japan. Bodenbeschaffenheit, Klima und Lage sind ideal für den Teeanbau in Shizuoka. Seit Jahrhunderten wird in hier Tee angebaut. Seine führende Position hat Shizuoka jedoch erst nach der Öffnung Japans in der Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht.

Japanische Grüntees

Für den schnellen Überblick: Hier sind alle unsere japanischen Tees in der kompletten Übersicht dargestellt. So finden Sie auch dann Ihre Teesorte, wenn Ihnen der Name eines bestimmten japanischen Tees gerade einmal nicht einfällt.

japanischer Tee | 1 kg Packungen

Japanischer Tee in 1 kg Packungen.

Shincha 2021

Erster japanischer Frühlingstee des Jahres — SHINCHA Saison 2021.

Nicht nur in Japan wird Jahr für Jahr die Ankunft des frischen neuen Tees, des Shincha, erwartet. Es ist immer eine spannende Sache: wie wird die neue Ernte wohl ausfallen? Was bedeutet Shincha? Shin heißt „neu“ und Cha heißt „Tee“, Shincha ist also der neue Tee. Shincha ist nicht immer lieferbar, bitte beachten Sie dies bei Ihrem Einkauf und bevorraten Sie sich gegebenenfalls.

Shincha 2021 — Genießen Sie jetzt den neuen Tee des Jahres 2021!