Bancha

 

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Der Begriff Bancha wird in drei Weisen verwendet, die klar voneinander abzugrenzen sind.

  • im Zusammenhang mit dem Erntezeitpunkt
  • in der Bedeutung von Aracha
  • in der Bedeutung von Yanagicha

 

Herstellung und Verarbeitung

Im Regelfall ist Bancha ein gedämpfter Tee, also ein Tee der zur Oberkategorie Sencha gehört. Die Teeblätter werden üblicherweise so schnell wie möglich gedämpft starke Erhitzung ist notwendig, damit der Tee grün bleibt. Danach folgen weitere Verarbeitungsschritte — den Blätter wird durch Hitzezufuhr die Feuchtigkeit entzogen, die Teeblätter werden geknetet und dann geformt und weiter getrocknet.

 

Bancha im Zusammenhang mit dem Erntezeitpunkt

Der Erntezeitpunkt wird in Verbindung mit dem Begriff Bancha und einer Zahl verwendet. Ichi-Bancha bezeichnet den Tee der ersten Ernte, Ni-Bancha den aus der zweiten Ernte, San-Bancha denjenigen aus der dritte Ernte. Dabei kann es sich jeweils um einen gedämpften oder einen trocken erhitzten Tee handeln. Um genauer die Art des Tees zu beschreiben, erweitert man den Begriff des Erntezeitpunktes zum Beispiel wie folgt: ichi-bancha no Sencha oder ichi-bancha no Kukicha oder etwa aki-bancha no Houjicha für einen in aus der Herbsternte hergestellten Houjicha.

 

Bancha in der Bedeutung von Aracha

Verwendet man den Begriff Bancha in der Bedeutung von Aracha, so bedeutet dies, dass keine Sortierung und keine finale Erhitzung (hi-ire) stattgefunden hat. Die Verarbeitung endet also im Etagentrockner. Der Tee wird in diesem Verarbeitungszustand eingelagert um später entweder im eignen Betrieb oder durch auf die finale Verarbeitung ausgerichtete Betriebe fertig gestellt zu werden.

In dieser Hinsicht verwendet, sagt der Begriff nichts über die Qualität oder den Erntezeitpunkt aus, sondern über den Grad der Verarbeitung.

 

Bancha in der Bedeutung von Yanagicha

Beim Yanagicha handelt es sich um die Nachernte der ersten Ernte.

 

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