Japan: Teeproduzent Keiko Shimodozono

Japan: Teeproduzent Keiko Shimodozono

Keiko - Kabuse-Cha - Halbschatten-Tee (bio)

Die Beschattung der echten Teepflanze zur Steigerung der Qualität hat in Japan eine lange Tradition. Ursprünglich wurde der Gyokuro weitgehend vollständig vom direkten Sonnenlicht abgeschattet. In diesem Jahrhundert wurde dann die Halbbeschattung entwickelt. In der Region Kagoshima im Süden Japans mit ihrem noch tätigen Vulkan Sakurajima werden die Teesträucher in guten Anbaulagen seit jeher mit speziellen Netzen (japanisch: Kabusé) beschattet. Die Netze werden von Hand aufgelegt und lassen noch die Hälfte des Sonnenlichtes durch. Der Aufwuchs im Halbschatten kommt den natürlichen Lichtbedingungen des wilden Teestrauches am nächsten. Keiko Halbschatten-Tee bietet ein besonders duftig-frisches Aroma.

Das Keiko-Verfahren

Das wichtigste Qualitätsmerkmal bei der Erzeugung von Keiko-Grüntee ist der Erhalt der Inhaltsstoffe des frischen Teeblattes. Durch eine besondere Art der Dämpfung und der Aufbereitung werden die feinen Aromakomponenten des Teeblattes bestmöglich aufgeschlossen und in der luftdichten Frischepackung aromasicher abgefüllt. Die Tees zeichnen sich durch eine feine, nadelartig-gebrochene Blattstruktur aus.

Der Pflückzeitpunkt bestimmt die Qualität

Neben der Bodengüte und der Anbaulage prägen vor allem die wechselnden klimatischen Einflüsse die Güte des Tees. Besonders im zeitigen Frühjahr nach der Winterpause wirken sich die Frühjahrssonne und die typische Temperatur-, Nebel- und Niederschlagsverteilung günstig auf die Bildung von Aroma- und Inhaltsstoffen aus. Daher gilt Tee aus den frühen Pflückungen als der ergiebigste und beste. Keiko-Tees der 1. Pflückung (schwarze Packungen) sind für drei bis fünf Aufgüsse geeignet. Tees der 2. Pflückung (dunkelgrüne Packungen) können zwei bis dreimal aufgegossen werden und die der 3. Pflückung (hellgrüne Packungen) zweimal.

Teegenuss

Je besser die Teequalität ist, desto reicher und voller ist der Geschmack und desto mehr Aufgüsse lassen sich aus einer Portion bereiten. Obwohl edle Tees, in Relation zum Gewicht, hochpreisig erscheinen, sind sie es in Bezug auf ihre Ergiebigkeit nicht. Ihre Beliebtheit, die steigen Nachfrage und der überwältigende Genuss zeigen, dass sie wert sind, was sie kosten.

Tee-Zubehör

Gerade edle japanische Grüntees sind sehr feinblättrig. Um sie leichter mehrmals hintereinander aufgießen zu können, empfiehlt sich die Zubereitung in speziellen, mit einem feinen Edelstahl-Sieb ausgestatteten japanischen Grünteekännkchen (Kyusu), die sehr einfach in der Handhabung sind.

Aki-Bancha

Bancha wird aus den größeren Blättern hergestellt, die in der Regel nicht beschattet und im Herbst gepflückt werden.